Bericht zur Seminarreihe „Studentisches Gesundheitsmanagement“ am KIT (25. und 26. April 2019)

Vom 25. bis 26. April 2019 hat die Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse zum Seminar „Studentisches Gesundheitsmanagement: Wie geht denn das?“ an das  Karlsruher Institut für Technologie (KIT) geladen.

90 Teilnehmende aus verschiedenen Städten, Bundesländern und auch Österreich folgten der Einladung, woraus sich ein bunter Interessentenkreis aus den Bereichen der Wissenschaft, des Gesundheitsmanagement, der Studiengangentwicklung, des Hochschulsports sowie die Studierende selbst ergab. 

Eingestimmt wurde die Veranstaltung mit den Grußworten des Vizepräsidenten für Lehre und Forschung, Prof. Dr. Alexander Wanner und Frau Dr. Sabine Voermans, Leiterin des TK-Gesundheitsmanagements, über die Relevanz der Studierendengesundheit. Im Anschluss präsentierte der Gastgeber, das myhealth-Team, die Entwicklungsschritte ihres Studentischen Gesundheitsmanagements am KIT mit kurzen Statements des Steuerungsgremiums.

Für ein Highlight am ersten Seminartag sorgte die Keynote mit dem provokantem Titel “Wissen Sie denn überhaupt, was Sie wollen?” von Dr. Maja Storch vom Institut für Selbstmanagement und Motivation in Zürich. Darin erläuterte Sie  anschaulich die neuesten neurobiologischen und psychologischen Erkenntnisse zum menschlichen Handeln in Bezug auf Gesundheit.

Nach einer kurzen Pause ging das Plenum in Kleingruppen auseinander und der interaktive Teil des Weiterbildungsseminars folgte.

In Workshops mit verschiedenen Schwerpunkten thematisierten u.a. die Techniker Krankenkasse und das Kompetenzzentrum Gesundheitsfördernde Hochschulen wie „SGM for Beginners“ aussehen kann.

Gemeinsam mit PD Dr. med. Thomas Kötter wurden in einem weiteren Workshop Hindernisse und Erfolgsfaktoren von der Idee zur Umsetzung an einem Praxisbeispiel erarbeitet.

Prof. Dr. rer. nat. Thomas Hartmann (Hochschule Magdeburg-Stendal), Petra Dann (Techniker Krankenkasse) & Dr. med. Andrea Stahl (KIT) entwickelten mit den Teilnehmer*innen auf der Grundlage von Empfehlungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen Argumente für die Implementierung eines SGM.

Nach einem gemütlichen Ausklang am Abend in der Gastronomie des KIT Sportclubs startete der zweite Tag mit einer lebendigen Fishbowl-Diskussion zu den empirischen Grundlagen und theoretischen Konzepten im SGM. Abschließend wurden in einzelnen Learning Cafés die Themen Analyse, Maßnahmen, Strukturen und Evaluation vom MyHealth-Projektteam und Partnern bearbeitet und abschließend im Plenum vorgestellt.

Auf Grund des positiven Feedbacks der Teilnehmenden und eines großen Bedarfs an weiteren Schulungen und Vernetzungstreffen wird die Thematik „Studentisches Gesundheitsmanagement“ weiterhin ein Schwerpunktthema beim Kompetenzzentrum Gesundheitsfördernde Hochschulen und der Techniker Krankenkasse bilden.

Bild: Tanja Meissner (SEK)

SitzungsprotokolleSeminarreihe „Studentisches Gesundheitsmanagement – Wie geht denn das?“ am KIT